Willkommen

Museum im Schlosspark Hilzingen

Bürger- und Bauernmuseum
Schwerpunkt Bauernkrieg
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Museum

Wenn nur die Sieger Geschichte schreiben, dann widerfährt den Verlierern selten Gerechtigkeit, erst recht dann nicht, wenn Sieg und Niederlage so total sind, wie 1525 am Ende des deutschen Bauernkrieges.
Johannes Rau

Dies zu ändern dafür steht unser Museum mit seiner Bauernkriegsausstellung in der Remise. Dort werden die dramatischen Ereignisse von 1524/1525, das Ringen der Bauern um Recht und Freiheit, aber auch die gesellschaftlichen Hintergründe in szenischen Bildern rekonstruiert.

Im Bauernkriegszimmer im Haupthaus werden nach Texten von Manfred Mai und Bildern der Kinderbuchautorin Gabriele Hafermaas die bäuerlichen Lebensbedingungen um 1500 erzählt sowie die Vorgeschichte und Ereignisse des deutschen Bauernkriegs geschildert, eine abwechslungsreiche Reise in die Vergangenheit.

Bäuerliches Leben und Arbeiten

Eine Idee der mittelalterlichen Bildkalender aufgreifend , wird in der historischen Remise die alte bäuerliche Lebenswelt in Form eines Jahreskreises präsentiert. Den Monaten folgend werden die wichtigsten Arbeiten und Arbeitsgeräte für Aussaat, Ernte und Vorratshaltung gezeigt.

Handwerk

In Hilzingen gab es im Jahr 1756 sechs Schmiede, drei Schuhmacher, je zwei Maurer, Küfer, Weber, Schreiner und je einen Sattler, Wagner, Bäcker, Zimmermann, Glaser und einen Barbier. Dazu gab es drei Müller auf drei Mühlen. Aber auch diese Handwerker hatten nicht das ganze Jahr Arbeit und fast alle waren daher auch Landwirte. Heute sind in der Remise eine vollständig eingerichtete Schuhmacherwerkstatt sowie Gerätschaften zur Weinlese und im Haupthaus eine Küferwerkstatt zu besichtigen.

Historische Räume

Das heutige Museum wurde 1653 gebaut und als Wohn- und Amtshaus genutzt; Später wurde es auch das Küferhaus genannt. Eine Arrestzelle aus dem 18. Jh. weist originale Handkrizeleien von einstigen Delinquenten auf. In der Küche, der Bauernstube und der Web- und Handarbeitsstube sind zahlreiche Gebrauchsgegenstände des 18. bis 20. Jh. zu besichtigen.

ausflugsziel

Veranstaltungen

Monatlicher Öffnungssonntag - Annahme von Büchern für den Bücherflohmarkt

So, 07.10.2018, 14-17 Uhr.

Das Museum und das Museumscafé sind an diesem Sonntag geöffnet. Es werden gerne Bücher entgegengenommen, die dann am Kirchweih-Wochenende, 20. bis 22. Oktober 2018, auf dem großen Bücherflohmarkt in der Museumsremise angeboten werden. Der Museumsverein veranstaltet den Bücherflohmarkt und die Erlöse aus dem Verkauf kommen wieder dem Museum zugute.

Bücherflohmarkt an Kirchweih

Am Kirchweih-Wochenende und am Sonntag danach findet ein Bücherverkauf zugunsten der Museumsarbeit statt:
Sa, 20.10.2018, 10-13 Uhr (Museum und Museumscafé geschlossen),
So, 21.10.2018, 11-18 Uhr,
Mo, 22.10.2018, 10-18 Uhr und die
Nachlese am So, 28.10.2018, 14-16 Uhr.
An diesen Tagen sind Museum und Museumscafé geöffnet.

Vortrag von Dr. Franz Hofmann: Kunstschätze des Frühmittelalters (7.–11. Jahrhundert) am westlichen Bodensee

Sa, 20.10.2018, 20 Uhr um 20:00 im Vortragsraum (Dachgeschoss).
Das Gebiet des westlichen Bodensees war bereits im Frühmittelalter eine zentrale Landschaft des Reiches. Karolingische Kaiser und Könige regierten zeitweise von der Pfalz Bodman aus, die Bischofsstadt Konstanz war Zentrum des größten deutschsprachigen Bistums und gelehrte Mönche schufen auf der Klosterinsel Reichenau bedeutende Kirchenbauten und Werke der Buchmalerei. Der Kunsthistoriker Dr. Franz Hofmann, Mitarbeiter im Kreisarchiv Konstanz und Mitglied im Vorstand des Hegau-Geschichtsvereins, widmet sich in einem reich bebilderten Vortrag diesem nur scheinbar „dunklen“ Zeitalter.

Vortrag von Prof. Dr. Rainer Luick: StadtGrün - Warum es nicht mehr brummt, das fängt im eigenen Garten an

Mo, 12.11.2018, 19:30 Uhr im Vortragsraum (Dachgeschoss). Stadtgrün in jeder Form, seien es Parks oder private Gärten oder begrünte Balkons und Fassaden, bietet in Zeiten des Klimawandels große Chancen, die zu erwartenden problematischen Wetterlagen wie Starkregen oder Hitzewellen abzupuffern. Grünflächen können die Aufheizung versiegelter Areale erheblich mildern. Bei Unwettern tragen sie dazu bei, dass das Niederschlagswasser gut versickern kann. Begrünte Dächer isolieren und schützen die Bausubstanz, unter anderem auch vor Hagelunwettern. Stadtgrün kann im Übrigen direkt das klimaschädliche Übermaß an CO2 reduzieren. Grünflächen haben noch weitere positive Effekte: Sie tragen stark zum Wohlbefinden und zur psychischen und physischen Gesundheit bei; so sind Gärten und Parks wichtige soziale Treffpunkte. Ein neuer Trend ist urbanes Gärtnern und urbane Landwirtschaft in vielen Formen. Der Vortrag beleuchtet Beispiele, wie das Thema Stadtgrün kreativ umgesetzt werden kann.

Mistelverkauf

Sa, 08.12.2018 und Sa, 15.12.2018 von 10:00 bis 14:00 Uhr in der Museumsremise. Die Misteln stammen von Bäumen aus unserer Gemeinde, auf denen sich zu viele dieser schmarotzenden, immergrünen Pflanzen angesiedelt haben und sind frisch geerntet worden. Der Weißbeerigen Mistel wird nachgesagt Frieden zu stiften und Glück zu bringen, so werden vor allem in der Adventszeit gerne Mistelzweige zur festlichen Dekoration genutzt.

Saisoneröffnung 2019

So, 07.04.2019, 14 – 17 Uhr.

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Über das Museum

Dies zu ändern dafür steht unser Museum mit seiner Bauernkriegsausstellung in der Remise. Dort werden die dramatischen Ereignisse von 1524/1525, das Ringen der Bauern um Recht und Freiheit, aber auch die gesellschaftlichen Hintergründe in szenischen Bildern rekonstruiert.

Im Bauernkriegszimmer im Haupthaus werden nach Texten von Manfred Mai und Bildern der Kinderbuchautorin Gabriele Hafermaas die bäuerlichen Lebensbedingungen um 1500 erzählt sowie die Vorgeschichte und Ereignisse des deutschen Bauernkriegs geschildert, eine abwechslungsreiche Reise in die Vergangenheit.

Bäuerliches Leben und Arbeiten

Eine Idee der mittelalterlichen Bildkalender aufgreifend , wird in der historischen Remise die alte bäuerliche Lebenswelt in Form eines Jahreskreises präsentiert. Den Monaten folgend werden die wichtigsten Arbeiten und Arbeitsgeräte für Aussaat, Ernte und Vorratshaltung gezeigt.

Handwerk

In Hilzingen gab es im Jahr 1756 sechs Schmiede, drei Schuhmacher, je zwei Maurer, Küfer, Weber, Schreiner und je einen Sattler, Wagner, Bäcker, Zimmermann, Glaser und einen Barbier. Dazu gab es drei Müller auf drei Mühlen. Aber auch diese Handwerker hatten nicht das ganze Jahr Arbeit und fast alle waren daher auch Landwirte. Heute sind in der Remise eine vollständig eingerichtete Schuhmacherwerkstatt sowie Gerätschaften zur Weinlese und im Haupthaus eine Küferwerkstatt zu besichtigen.

Historische Räume

Das heutige Museum wurde 1653 gebaut und als Wohn- und Amtshaus genutzt; Später wurde es auch das Küferhaus genannt. Eine Arrestzelle aus dem 18. Jh. weist originale Handkrizeleien von einstigen Delinquenten auf. In der Küche, der Bauernstube und der Web- und Handarbeitsstube sind zahlreiche Gebrauchsgegenstände des 18. bis 20. Jh. zu besichtigen. Außergewöhnlich sind zwei aufwändig verzierte gusseiserne Öfen, die auf der Festung Hohentwiel standen und nach deren Schleifung durch napoleonische Truppen 1801 nach Hilzingen kamen. Das Biedermeierzimmer ist eine weitere Kostbarkeit im Museum, es stammt aus dem Besitz von Katharina Bedenk.