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Rundgang 5: Das Biedermeier-Zimmer
Dieses Zimmer ist eine Leihgabe der Stadt Singen, übereignet von der Erbin der Katharina Bedenk, der Leiterin der Karlsruher Ausbildungsstätte für Industrie- und Handarbeitslehrerinnen. Sie gehörte zu den Gründerinnen des Frauenvereins und stand in dieser Eigenschaft in sehr engem Kontakt mit der Großherzogin Luise. Deren älteste Tochter Viktoria, spätere Königin von Schweden, war eine Schülerin von Katharina Bedenk. Bei den in diesem Raum aufgehängten Porträts handelt es sich um Familienbilder der Familie Bedenk, die aus Stockach stammte. Nicht alle Gegenstände passen in die Biedermeierzeit, die Einrichtung wurde aber so belassen, wie sie ursprünglich zusammengehörte. Die Möbel stammen aus der Biedermeierzeit, etwa von 1818-1839.

Die Epoche des Biedermeiers
Bezeichnung der Kulturepoche des Vormärz (um 1815-48)
Unter dem politischen Druck der Restauration zieht sich der Bürger in seine private Wohnung zurück, die sich durch Behaglichkeit, Geborgenheit, Schlichtheit und Zweckmäßigkeit auszeichnet. Die Menschen wollen Ruhe und Ordnung, privates Glück und inneren Frieden. Wohnung: Das in lichten Farben gehaltene Wohnzimmer wird zum Zentrum des Familienlebens. Möbel: In der Innenarchitektur des B. wird es durch neue technische Verfahren möglich, sehr dünne Furniere herzustellen und Möbel mit schöner warmer Oberfläche wie Kirsch, Nussbaum oder Rüster zu bauen. An erster Stelle stehen der Sekretär oder Schreibtisch, die Kommode und das bequeme Sofa. Ebenso beliebt sind Nähtischchen, Anrichte u. Glasvitrinen. Bilder und Spiegel, vebonisierte oder vergoldete Säulen ergänzen das Interieur.